Krisenüberwachung
Krisenüberwachung bei Bia
Bia nutzt Krisenüberwachung auf der gesamten Website und in der App, um Nutzerinnen und Nutzer auf mögliche psychische Krisen aufmerksam zu machen.
In ausgewählten Eingabeformularen von Bia läuft ein automatischer Abgleich mit Schlüsselwörtern und Phrasen, sobald jemand Text eingibt. Dieser Abgleich findet auf dem eigenen Gerät statt, es werden also keine Daten über das Netzwerk übertragen. Werden Krisenbegriffe erkannt, wird der Ablauf unterbrochen und ein Pop-up zeigt rund um die Uhr erreichbare Krisenhilfen an.
Kein Abgleich von Schlüsselwörtern oder Phrasen ist zu 100 % zuverlässig. Dieser Filter lässt sich umgehen und kann auch bei Begriffen anschlagen, die nichts mit einer Krise zu tun haben. Gibt jemand zum Beispiel „Ich denke nicht daran, mich umzubringen“ ein, kann die Erkennung anschlagen, weil darin die Phrase „daran, mich umzubringen“ vorkommt. Wir bei Bia halten diese Fehlauslösung für vertretbar, da man das Pop-up schließen und weiterarbeiten kann.
Benachrichtigung von Eltern und Behandelnden: Wenn jemand auf Bia Krisenbegriffe in sein Tagebuch eingibt, erscheint das oben beschriebene Pop-up. Wird der Eintrag trotzdem gespeichert, können zwei Dinge passieren.
- Wenn es sich um ein Kinderkonto handelt, sendet Bia eine automatische E-Mail an die E-Mail-Adresse der Eltern, um sie darauf hinzuweisen, dass Krisenbegriffe erkannt wurden.
- Wenn das Konto mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten verknüpft ist, hinterlassen wir im Portal für Fachpersonen einen Hinweis, dass Krisenbegriffe erkannt wurden. Die Begriffe und den Inhalt des Tagebuchs geben wir nicht weiter.
Bia ist kein medizinisches Hilfsmittel und kein Ersatz für eine Therapie. Wir nehmen unsere Rolle bei der Genesung von Ängsten jedoch ernst, und diese Verantwortung zeigt sich in der Krisenüberwachung auf der gesamten Website.
Bei Fragen, Feedback oder Vorschlägen kontaktiere uns bitte unter support@biajourney.com