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Schweregrad-Quiz: Kontaminations-Zwangsstörung

Kontaminations-Zwangsstörung

Quiz

Bist du neugierig, ob du Kontaminations-Zwangsstörung hast, oder fragst du dich, wie stark deine Kontaminations-Zwangsstörung ist? Dieser Fragebogen hilft dir zu verstehen, wie sehr Kontaminations-Zwangsstörung dein Leben beeinträchtigt.

Eine Phobie ist mehr als nur eine Abneigung gegen etwas. Eine Phobie wirkt sich negativ auf dein Leben aus, hindert dich daran, Dinge zu tun, die du gerne tun würdest, und kann erhebliches Leid verursachen.

Dieser Fragebogen ist keine medizinische Diagnose. Bia kann und wird keine medizinischen Diagnosen oder Ratschläge geben. Das kann nur eine Fachkraft für psychische Gesundheit.

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Über dieses Quiz

Dieser 2-minütige Test verwendet eine klinisch validierte Schweregradskala, um zu bewerten, inwieweit Kontaminations-Zwangsstörung dein tägliches Leben beeinträchtigt. Du siehst eine Bewertung von 0 bis 5 und was die einzelnen Stufen bedeuten. Bia nutzt diese Bewertung, um dein Genesungsprogramm individuell anzupassen.

Über die Bewertung

Was dein Ergebnis zu Kontaminations-Zwangsstörung bedeutet

SMSP-Schweregrade (0 bis 5)

  • 0 – 1Minimal: Deine Phobie beeinträchtigt selten deine täglichen Entscheidungen oder deine Lebensqualität.
  • 2Leicht: in bestimmten Situationen spürbar, bestimmt aber noch keine wichtigen Entscheidungen.
  • 3Mäßig: schränkt deine Möglichkeiten bei Arbeit, Reisen, Essen, Sozialleben oder Schlaf aktiv ein. Die meisten Bia-Nutzerinnen und -Nutzer beginnen hier.
  • 4Erheblich: deutlich einschränkend. Strukturierte tägliche Exposition ist der evidenzbasierte Weg nach vorn.
  • 5Schwer: Beherrscht die täglichen Entscheidungen. Das strukturierte Programm von Bia ist bei diesem Schweregrad wirksam; eine von Therapeutinnen oder Therapeuten begleitete Anwendung wird empfohlen.

Bia hat ein Programm für Kontaminations-Zwangsstörung

Egal, wie hoch deine Punktzahl ist, der Weg durch Kontaminations-Zwangsstörung ist derselbe: schrittweise, strukturierte Exposition. Bia begleitet dich dabei Schritt für Schritt, selbstgesteuert oder gemeinsam mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten.

Häufige Fragen zu Kontaminations-Zwangsstörung

Ist eine Kontaminations-Zwangsstörung dasselbe wie ein sauberer Mensch zu sein?

Nein. Saubere Menschen putzen; eine Zwangsstörung lässt dich putzen, um Angst zu lindern. Wenn es dich stundenlang belastet, dich einmal nicht zu waschen, ist das die diagnostische Grenze.

Was ist mit echten Kontaminationsrisiken wie COVID oder Noroviren?

Bia lehrt dich, den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zu folgen, nicht deiner Angst. Wasch dich, wenn die Gesundheitsbehörden es empfehlen; wasch dich nicht, um deine Angst zu lindern. Die Regel ist praktikabel, nicht perfekt.

Kann ich ERP zu Hause alleine machen?

Ja, Bia ist dafür ausgelegt. ERP funktioniert, solange die Expositionen echt sind und die Reaktionsverhinderung wirklich stattfindet. Die App strukturiert beides.

Was ist, wenn meine Zwänge psychischer und nicht körperlicher Natur sind?

Bia behandelt auch mentale Rituale: Zählen, Gedanken neutralisieren, mentale Überprüfung. Die Reaktionsverhinderung erfolgt innerlich, aber die Struktur ist dieselbe.

Kontaminations-Zwangsstörung verstehen

Kontaminations-Zwangsstörung ist eine aufdringliche Angst vor Keimen, Schmutz, Krankheit oder Chemikalien, gefolgt von zwanghaftem Waschen, Putzen oder Vermeidung, um die Angst zu neutralisieren. Die Angst bezieht sich selten auf den Kontaminationsauslöser selbst, sondern auf die mentale Erleichterung, die das Waschen bringt, was das Gehirn dann darauf trainiert, mehr Waschen zu benötigen. Die klinische Lösung ist ERP: Exposition mit Reaktionsverhinderung. Du setzt dich dem gefürchteten Kontaminationsauslöser aus (ein Türklinke, eine öffentliche Oberfläche, ein Gegenstand, den du als eklig empfindest) und verhinderst dann die Reaktion: kein Waschen, kein Überprüfen, kein mentales Nachdenken. Bia strukturiert dies als eine Leiter, deren Tempo du selbst bestimmst, mit integrierter Nachverfolgung vermiedener Zwänge.

Häufige Anzeichen von Kontaminations-Zwangsstörung

  • Aufdringliche Gedanken über Keime, Schmutz oder Krankheit
  • Wasch- oder Reinigungsrituale: Händewaschen, Duschen, Oberflächenreinigung
  • Vermeidung von öffentlichen Räumen, Oberflächen oder infizierten Personen
  • Mentale Rituale: Gedanken an Kontamination stillschweigend neutralisieren
  • Auf Anzeichen einer Erkrankung prüfen
  • Sich rückversichern, ob etwas verunreinigt ist

Unser klinischer Ansatz: Exposition mit Reaktionsverhinderung (ERP)