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Dieses kurze Quiz misst den Schweregrad von emetophobie mithilfe des SMSP, einer klinisch validierten Screening-Skala. Deine Antworten bleiben vertraulich. Am Ende siehst du einen Schweregrad (0–5) und was dieser bedeutet.

About this quiz

Emetophobie Schweregrad-Quiz

Dieser 2-minütige Test verwendet eine klinisch validierte Schweregradskala, um zu bewerten, inwieweit emetophobie dein tägliches Leben beeinträchtigt. Du siehst eine Bewertung von 0 bis 5 und was die einzelnen Stufen bedeuten. Bia nutzt diese Bewertung, um dein Programm für die Genesung individuell anzupassen.

Über die Bewertung

Was dein emetophobie-Ergebnis bedeutet

SMSP-Schweregrade (0 bis 5)

  • 0 – 1Minimal: Deine Phobie beeinträchtigt selten deine täglichen Entscheidungen oder deine Lebensqualität.
  • 2Mild: in bestimmten Situationen wahrnehmbar, beeinflusst aber noch keine wichtigen Entscheidungen.
  • 3Moderat: aktive Einschränkung der Möglichkeiten in Bezug auf Arbeit, Reisen, Essen, Sozialleben oder Schlaf. Die meisten Bia-Nutzer beginnen hier.
  • 4Signifikant: sinnvoll deaktivieren. Strukturierte tägliche Exposition ist der evidenzbasierte Weg nach vorn.
  • 5Schwer: Beherrscht die täglichen Entscheidungen. Bia’s strukturiertes Programm ist bei diesem Schweregrad wirksam; eine von Therapeut/innen begleitete Anwendung wird empfohlen.

Häufige Fragen zu emetophobie

Muss ich mich erbrechen?

Nein. Du musst dich nicht erbrechen, um deine Emetophobie zu überwinden. Bia verlangt das nicht von dir. Es gibt keine Tricks, Fallen oder Überraschungen. Du hast bei jedem Schritt die Kontrolle. Mit Bia lernst du mehr über Angst und übst in kleinen Schritten neue Fähigkeiten.

Ich leide seit Jahrzehnten an Emetophobie. Ist eine Genesung noch möglich?

Ja. Studien zeigen, dass eine Genesung möglich ist, auch wenn man schon seit Jahrzehnten mit einer Phobie lebt. Das Gehirn ist unglaublich gut darin, sich anhand von Belegen neu zu vernetzen – und unsere angeleiteten Übungen helfen dir dabei, diese Belege aufzubauen.

Was ist, wenn meine Angst spezifisch für mich selbst oder für andere ist? Funktioniert das bei meiner speziellen Angst?

Es ist sehr verbreitet, das Gefühl zu haben, dass deine Angst etwas Besonderes ist und eine Behandlung nicht funktionieren wird. Du wirst feststellen, dass es bei Angst weniger um die spezifische Angst geht, sondern vielmehr um die Entscheidungen, die wir als Reaktion auf diese Angst treffen. Das gibt uns die Kontrolle über unsere Genesung und bedeutet auch, dass wir dieselben Fähigkeiten und Techniken anwenden können, unabhängig davon, wovor wir uns konkret fürchten. Dennoch verwendet Bia speziell entwickelte Lektionen und Übungen für jede Erkrankung, um dir dabei zu helfen, Fähigkeiten aufzubauen, die genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Kann ich das machen, wenn ich schwanger bin oder unter morgendlicher Übelkeit leide?

Ja. Bia enthält Module, die speziell für Eltern und werdende Eltern entwickelt wurden.

Emetophobie verstehen

Emetophobie ist die spezifische Angst vor dem Erbrechen, sei es das eigene oder das anderer. Sie verstärkt sich selbst: Vorweggenommene Angst löst Übelkeit aus, die Übelkeit bestätigt die Angst, und Vermeidung (von Essen, Reisen, kranken Menschen) verstärkt die Angst mit der Zeit. Bia vermittelt dir die wissenschaftlichen Hintergründe der Phobie und hilft dir, evidenzbasierte Strategien in kleinen Schritten zu üben. Bia nutzt abgestufte Exposition gegenüber Reizen (Worte, dann Bilder, dann Körperempfindungen), interozeptive Exposition und Reaktionsverhinderung, um die Muster der Vermeidung und Kontrolle zu durchbrechen, die die Phobie aufrechterhalten. Du bestimmst das Tempo, du hast die Kontrolle über deine Genesung.

Häufige Anzeichen von emetophobie

  • Antizipatorische Angst vor dem Essen oder in der Öffentlichkeit
  • Übermäßiges Bewusstsein für Körperempfindungen im Magen
  • Angst vor Lebensmittelvergiftung, Schwangerschaft oder dass andere krank werden
  • Vermeidung von Restaurants, Reisen, kranken Verwandten oder bestimmten Lebensmitteln
  • Verhaltensweisen überprüfen (Lebensmittel nachschlagen, Medikamente vorbeugend einnehmen)
  • Aufdringliche Gedanken über das Erbrechen

Unser klinischer Ansatz: graduierte Exposition mit Reaktionsverhinderung